Das Beste kommt zum Schluss!

21-10-2010 19:26

Schotter-Action in der Lausitz

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Weiß, Haustein zur Lausitz-Ralllye 2010

Das Rallye-Wochenende beginnt am Donnerstag mit einem Shakedown am Rande vom Tagebau Reichwalde, die Teams kämpfen bei den trockenen Bedingungen mit enormer Staubentwicklung und hoffen auf etwas Regen.

Den bekommen sie dann auch, pünktlich zum Start der ersten Wertungsprüfung am frühen Freitagabend. Stark einsetzender Regen verschärft die Bedingungen auf der 14,5 km langen Wertungsprüfung von Mühlrose nach Weisswasser.

Selbes Bild am Samstag, die erste Schleife findet bei Niederschlag statt, erst zum Mittag beruhigt sich das Wetter und es bleibt trocken. Obwohl es zu einigen Ausfällen im Teilnehmerfeld kommt, gab es keine Unterbrechungen, der Zeitplan wurde stets eingehalten.

Beim zweiten Durchgang am Nachmittag leiden die Prüfungen enorm. Tief ausgefahren Kurven & Löcher müssen die Teams meistern. Dabei erweist sich die Königsprüfung mit 25,15 km rund um den Tagebau Reichwalde als echter Scharfrichter.

Unsere Clubteams kommen dennoch gut durch die „Sandkiste" und sind mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden.

 

Ronny Teichmann / Dorit Seibt im Nissan Micra können von Anfang an in ihrer Klasse das Tempo bestimmen, fahren mehrere Bestzeiten und gewinnen am Ende mit 2,58:5 Min. Vorsprung vor Markenkollege M.Puschmann souverän die Klasse H12. Auch im Lausitz-Cup können die beiden feiern, die Klasse 2 gewinnen sie am Ende mit 15 Punkten Vorsprung auf Jiri Kristan / Martin Vrzal.

 

Ein weiteres Micra-Team, nämlich Tassilo Weiß / Frank Haustein hielten ebenfalls im tiefen Schotter tapfer durch. „Wir waren zwar nie die schnellsten, hatten dafür aber den meisten Spaß im Cockpit" freute sich Frank Haustein über die „ geilste Rallye"! Am Freitagabend hieß es aber mal kurz Luft anhalten, denn auf der WP Mühlrose-Weisswasser mit mehreren Abzweigen und Begegnungsstellen kam plötzlich der Schwede Hans Gustavsson im Toyota Starlet entgegen. „Ist schon ein bisschen komisch wenn dir plötzlich Lichter entgegen kommen" so Frank Haustein.

 

Auch unsere drei Trabant-Teams kämpften sich bis zum Ende durch und kamen mit kleinen Gebrechen an ihren „Rennpappen" dennoch erfolgreich ins Ziel nach Boxberg / O.L. Man kann schon sagen das die ITRM-Truppe eine Familie ist, das größte Zelt des Lausitzer Serviceparks war das der ITRM-Fahrer, acht Fahrzeuge fanden Platz im „Motorroom" und verliehen eine schöne Atmosphäre für die Crew´s ujnd Teams! Dabei geht es nicht nur um den Wettkampf, sondern man hilft sich auch gegenseitig und unterstützt wo es nur geht! „Vielen Dank an die Serviceleute, die gesamte ITRM-Mannschaft und natürlich die Frauen welche sich bestens um das leibliche Wohl der Fahrer, Beifahrer und Serviceleute kümmerten" bedankte sich Tino Krajewski bestimmt auch im Namen aller anderen „Rennpappenfahrer"

 

Der Jahnsdorfer Beifahrer Krajewski wieder Co-Pilot von Martin Christ, galten als Favoriten und das waren sie letztendlich auch, obwohl man am Freitag einen Plattfuß hatte und auf der letzten WP am Samstag einige Kilometer nur „drüber gerollt" war, gewann man dennoch die Klasse H11 mit knapp zwei Minuten Vorsprung. Im Lausitz-Cup kletterte man ebenfalls noch auf Platz 2 der Klasse 1.

 

Auf dem zweiten Platz folgten dann auch schon Mike Knorn / Steve Günther, welche auch richtig zufrieden sind. „War eine richtig geile Rallye, alles hat gepasst" so Steve Günther. Am Freitagabend verloren die beiden ihre Stoßstange samt Kennzeichen, Wer also irgendwo eine  zwischen Mühlrose und Weisswasser gefunden hat, der soll sich melden. Ein Pappkennzeichen zierte den weißen Trabant bis ins Ziel.

 

Ebenfalls richtig gut unterwegs, Thomas Grimm & Daniel Ehrhardt. Kleinere Probleme am Freitagabend und eine beschädigte Spurstange am Samstagnachmittag ließen der schnellen Hatz durch das Tagebaugebiet keine Stimmung vermiesen. Am Ende freuen sie sich das sie im Lausitz Cup ebenfalls noch einen Platz hochgeklettert sind. Auch in der ITRM ging es nach den verkorksten Saisonstart nur noch bergauf. „Am Ende könnte eventuell noch der zweite Platz rausspringen" wartet Thomas Grimm noch auf die Auswertung.

 

Ein besonderes Highlight hatte auch Fotografin Doreen Drescher, sonst immer eifrig am fotografieren aus allen Lagen, hieß es beim Shakedown, umziehen und einsteigen! Einmal WRC fahren, Bitte! Auf dem Beifahrersitz von Olaf Dobberkau welcher sich extra für die Lausitz-Rallye einen Subaru Impreza WRC S5 anmietete, durfte Doreen im Shakedown einmal die ca. 3,5km Testwertungsprüfung mitfahren. Nach einigen Erklärungen im Cockpit und schon Extra-Quer Action auf der Anfahrt ging es dann richtig los. „Es war einfach nur übelst geil" fand Doreen die passenden Worte für das einmalige Erlebnis was ihr lang in Erinnerung bleiben wird.

Danach griff sie wieder zum Arbeitsgerät „Fotoapparat" und ihre besten Bilder gibt's HIER!

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