Iguana Racing mit erster Saison zufrieden
24-11-2011 20:23
Saisonrückblick 2011 - Clubteams
Das Team Iguana Racing erlebte 2011 seine erste Rallyesaison. Pilot Johannes Grimm war vorher als Copilot mit Zucht Racing unterwegs gewesen, Copilotin Katharina Pöschel hatte noch nie zuvor Motorsportluft geschnuppert.
Als fahrbarer Untersatz sollte der von Robert Kirchner übernommene BMW 318is der Baureihe E30 dienen, der für die Klasse G19 aufgebaut ist.
Das Fahrzeug befand sich noch keine Woche im Besitz des Teams, da ging es schon auf zur Traditionsveranstaltung in Grünhain. Nach den ersten paar hundert Metern der ersten Wertungsprüfung gab es schon einen heftigen Verbremser, aber das blieb der einzige größere Fauxpas der ersten Rallye. Die Platzierung ließ allerdings noch stark zu wünschen übrig.
Zwei Wochen später folgte Bad Schmiedeberg. Wie es sich für Anfänger gehört, erfolgte die Anreise auf eigener Achse. Im Vergleich zum Vorjahr gab es eine neue und eine veränderte Prüfung. Bei schönstem Sommerwetter ging das Team schon deutlich forscher zu Werke. Überraschend ergab dies einen dritten Platz in der Klasse aus sieben gestarteten Teilnehmern. Die Freude über den ersten Pokal war natürlich groß.
Als dritte Veranstaltung und gleichzeitig Saisonabschluss folgte der Havellandpokal in der Gegend um Beelitz. Ein Schotteranteil von 25% und ein sehr kurviger Rundkurs in einem Fahrsicherheitszentrum versprachen jede Menge Spaß. Allerdings gab es auch eine Sprungkuppe zu bewältigen, die manche Teilnehmer um die Zielankunft brachte. Im ersten Durchgang wurde jedoch die gelbe Flagge gezeigt, sodass sie nur mit moderatem Tempo genommen wurde. Auch im zweiten Durchgang bemühte sich das Team um eine unspektakuläre, dafür aber materialschonende Kuppenüberquerung. Der Rundkurs brachte dann die Reifen noch einmal mächtig zum Qualmen. Ein übersehener Abzweig führte dabei auch zu einem Hopser ins naheliegende Kiesbett. Dies ging allerdings glücklicherweise ohne allzu großen Zeitverlust ab. Am Ende stand dann der überraschende Klassensieg in der G19.
Mit diesem Motivationsschub wird die Wartezeit bis zur 2012er Saison natürlich gleich doppelt so lang. Geplant ist die Teilnahme an diversen Rallye 200, und vielleicht auch einer National A-Veranstaltung. (jg)