Pech für CAMC-Teams zur Thüringen-Rallye

22-06-2010 18:44

Nicht ganz zufrieden: Thomas Grimm
Nicht ganz zufrieden: Thomas Grimm

Drei Tage lang dehte der Rallyetross in der Saale-Orla Region seine Kreise. Zehn ultraschnelle Wertungsprüfungen standen den 78 Teams bereit. Der Wettergott belohnte mit trockenem und sonnigem die vielen Zuschauer im Grünen Herzen Deutschlands. In allen Klassen gab es spannende Kämpfe um Sekunden und ließen die Tachonadel der Fahrzeuge weit nach oben klettern. Doch die berühmt-berüchtigten schnellen Strecken ließen auch die Ausfallquote ebenso schnell steigen. 50 von 78 Teams sahen das Ziel in der Pößnecker Innenstadt. Auch die CAMC-Teams hatten nicht das glücklichste Rallyewochenende.

 

Martin Christ / Tino Krajewski waren wahrscheinlich die Pechvögel der Thüringen-Rallye, bereits am ersten Tag musste man den leuchtend gelben Trabant 601 mit einem Motorschaden abstellen, ein Ersatzmotor von einem ITRM-Teamkollegen brachte Hoffnung. Bis in die späten Nachtstunden wurde gewerkelt um am nächsten Morgen nach „Super-Rallye" an den Start zugehen, doch wieder kam das Aus nach WP4 - eine defekte Benzinpumpe sorgte für den endgültigen Ausfall des schnellen Teams.

 

Thomas Grimm / Daniel Ehrhardt hatten sich für die Thüringen-Rallye viel vorgenommen, doch konnte man erneut nicht wie erwünscht auftrumpfen. Am Freitagabend auf dem Rundkurs in Pößneck, eckte man an, dabei wurde die Lenksäule fest, das frühe Ende drohte, doch wie auch Martin Christ nahm das Team „Ziesche Racing" die Super-Rallye Regel in Beanspruchung und fuhr am zweiten Tag weiter. Wiederum gab es kleinere Probleme am Auto, doch konnte man am Ende des tages wieder einmal die Zielflagge sehen. Ein vierter Platz in der ITRM, der siebente Platz in seiner Klasse und Gesamtrang 47 stellten das Team nicht ganz zufrieden, "Totzdem war es ganz schick" so Thomas Grimm.

 

Andreas Suchan startete erneut mit neuem Co-Pilot, er fuhr alle Wertungsprüfungen und hatte eine Zielankunft nach langer Zeit wieder vor Augen, doch es passierte ein Missgeschick. Co-Pilot Michael Knorr schickte ihn direkt ins Parc Fermé ohne die Zielrampe zu überfahren, damit verpasste man die letzte Zeitkontrolle, das Team wurde disqualifiziert.

 

An der Spitze tobte derweil ein Duell zwischen Skoda & Porsche. Letztendlich hatte Matthias Kahle mit seinem Octavia WRC die Nase vorn, Anton Werner im 911 GT 3 sicherte sich Rang 2 und der 22  jährige tschechische Gaststarter Veroslav Cvrcek Jun. konnte bei seinem erst dritten Start ebenfalls aufs Podest fahren.

Florian Niegel stieg nach einem Jahr Pause wieder ins Rallye-Cockpit, doch auf WP8 verlor er nach einer schnellen Kurve die Kontrolle über seinen Mitsubishi Lancer EVO9. Der bis dato Führende in der Gruppe N schlug dabei heftig in eine Gartenmauer ein. Leider wurde bei diesem Unfall eine junge Zuschauerin verletzt, schlimm auch die Erkenntnis das Niegel von einem Pressebeauftragten der die Straßenseite wechselte irritiert wurde.

 

Die besten Bilder der 49. DMV Thüringen Rallye gibt's HIER! 

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