Schuhmann testet, Rößner setzt aus!
07-07-2011 17:39
7.ADMV Rallye Zwickauer Land – 09.07.2011
Zum ersten Mal findet die ADMV Rallye Zwickauer Land mitten im Sommer statt. Den gewohnten Termin gaben die Veranstalter ab, als die Rallye noch zur Deutschen Rallye Serie (DRS) zählen sollte und es somit Terminhäufungen im Herbst gab. Auch das Prädikat zur DRS musste aus finanziellen Gründen verworfen werden.
So haben die Veranstalter des MC Zwickau eine Rallye 200 mit sieben Wertungsprüfungen organisiert, darunter sind auch zwei neue Wertungsprüfungen. Den Auftakt bildet ein neuer Sprint von Callenberg nach Grumbach. Im Zwickauer Stadtteil Pölbitz dröhnen die Motoren auf dem Rundkurs mit Sprungkuppe am „Meta-Werk". Danach zieht der Rallyetross weiter Richtung Vogtland. Mit der WP „Heinsdorfergrund" gibt die zweite Strecke ihre Prämiere. Den jährlichen Besuchermagnet bildet die Wertungsprüfung 4/8 von Schönau nach Vielau. Der selektive Sprint wird analog des Vorjahres gefahren, also kurz nach der Spitzkehre in Friedrichsgrün, geht es in ein Schotterstück mit einer Welle.
Ron Schuhmann wird nach seinem schweren Unfall zur Thüringen-Rallye, bei der sein BMW irreparabel zerstört wurde, mit dem Mitsubishi Lancer EVO6 seines Halbbruders Maik Förster als Vorausfahrzeug an den Start gehen. Simon-Peter Fröhlich wird als Co-Pilot das Nachwuchstalent bei seinem ersten Einsatz im Lancer unterstützen. Hauptsächlich dient die Rallye als Test für Schuhmann, der mit dem EVO 6 eventuell die Wartburg-Rallye fahren will. „Wir werden nach diesem Wochenende eine Entscheidung treffen, ob Ron mit dem Auto zur Wartburg-Rallye an den Start geht." Der Limbacher, der derzeitig in der DRS auf Platz 6 steht hat noch reelle Chancen auf die DRS-Krone.
Unser Vielstarter Jan Stimpel / Ronny Rudolph im Nissan Micra und unseren schnellen Damen Tina Wiegand / Claudia Brühl im VW Lupo GTI, sowie das Team „Schramm Racing" Thomas Schramm / Marcel Reinwardt kämpfen in der ADMV Rallye 200 Meisterschaft um wichtige Zähler in den Top 15.
Ebenfalls ist unser zweites Damenteam Nadine Stöckel / Nadine Reimann mit am Start. Bei den letzten drei Veranstaltungen holten sie die ersten Zähler in der ADMV Rallye 200 Meisterschaft, in der sie just auf Platz 25 liegen.
Lars Keller / Arndt Komorek treten mit ihrem VW Polo GTI an. Das Chemnitz / Neu-Ulmer Duo, welches zur Rallye Erzgebirge mit einem 15. Gesamtplatz glänzte, startet zu ihrer zweiten Rallye in diesem Jahr.
Jan Rößner, der ADMV Rallye 200 Meisterschaftsführende, hatte seine Nennung zum fünften Lauf der Rallye 200 Meisterschaft schon abgegeben, als ihn eine Rippenfellentzündung an das Krankenbett fesselte, der Zschopauer musste seinen Start absagen.
Weitere Infos zur 7.ADMV Rallye Zwickauer Land unter: www.mc.zwickau.de
Startnummernliste
00 Ron Schuhmann / Simon-Peter Fröhlich - Mitsubishi Lancer EVO 6
51 Jan Stimpel / Ronny Rudolph - Nissan Micra
61 Tina Wiegand / Claudia Brühl - VW Lupo GTI
64 Lars Keller / Arndt Komorek - VW Polo GTI
69 Thomas Schramm / Marcel Reinwardt - VW Golf III GTI
71 Nadine Stöckel / Nadine Reimann - Nissan Sunny GTI
Rückblick ITRM Szene - Niedersachsen Rallye
Wechselhafte Wetterbedingungen erschwerten am vergangenen Wochenende die Rallye Niedersachsen rund um Osterode im Harz. Erstmals zählte der ADAC Masters Lauf auch zur Internationalen Trabant Rallye Meisterschaft in der die zwei Chemnitzer Teams „Ziesche Racing" und Knorn / Günther derzeit die Meisterschaft anführen. Beim fünften Lauf konnte sich nach dem Auftakterfolg bei der Rallye Erzgebirge erneut Andreas Schramm, diesmal mit Co-Pilot Alexander Hirsch, den ITRM-Laufsieg holen. Mit einem knapp anderthalb-minütigen Vorsprung holt der Schneeberger den Klassensieg und verweist Ralf Eckl / Sarah Piehler auf den zweiten Platz. Den Bronzerang erkämpfte sich das CAMC Team Thomas Grimm / Stefan Kupsch im gelben 601er. Der Sieger des zweiten (Rally Luzické Hory) und vierten Laufes (Rajd Karkonoski) bleibt aber nach wie vor an der ITRM-Spitze.
Mike Knorn / Steve Günther, die die Thüringen-Rallye mit großem Vorsprung für sich entscheiden konnten, hatten wieder einmal kein Glück. Nach zwei zweiten Zeiten unter den Trabi´s kam auf der dritten Prüfung „Eisdorf" das vorzeitige Aus. Der Motor streikte, weil die Kurbelwelle gebrochen war, somit der zweite Ausfall im fünften Rennen. Bereits zum zweiten Lauf in Tschechien, wo das Getriebe den Geist aufgab und bei der Rajd Karkonoski, als der Gasbautenzug hing, gab es nichts zu holen. (dm)