Yellow-Race mit Nachwuchsförderung
04-04-2011 13:42
Saisonvorschau 2011 - Clubteams
Mit einem starken vierten Platz startete Maik Förster / Simon-Peter Fröhlich letztes Jahr bei der Rallye Erzgebirge in die Saison. Ausgerechnet auf dem Heim-Rundkurs von Maik Förster, in Jahnsdorf, fuhr man sich einen platten Hinterreifen ein und drehte sich. Ohne den Plattfuß wäre vielleicht sogar ein Platz auf dem Treppchen möglich gewesen. Dann startete das Duo zum DRM-Lauf in Zwickau. Vor dem Start rechneten sich beide nicht so viel aus: „Mit der deutlich unterlegenen Technik werden wir gegen die DRM-Elite kaum eine Chance haben." So Beifahrer Fröhlich. Doch es kam anders, außer auf dem ultraschnellen Rundkurs in Neuschönburg, wo man den Unterschied zur besseren Technik sah, konnte das Yellow-Race Team die Zeiten mitgehen und auch die Konkurrenz mit den neueren Modellen der Evo-Baureihe in Schach halten. Am Ende springt bei einer tollen Veranstaltung ein 8.Gesamtrang raus. „Damit hätten wir echt nicht gerechnet" so Simon-Peter Fröhlich. Nach langer Zeit nannten die beiden auch mal wieder bei einer Schotter-Rallye. Die Rallye Sachsenring Junior sollte zum nächsten tollen Ergebnis führen. Und so startete auch die Veranstaltung, Förster übernahm sofort die Führung und schenkte den Finnen Jakko Keskinen im Mitsubishi Lancer Evo 10 gleich mehrere Sekunden ein. Keskinen, der alle vorherigen Schotter-Cup Läufe gewinnen konnte, erkannte selbst, dass er das Tempo von Förster nicht mitgehen kann. Doch zur Halbzeit stellten sie ihren Mitsubishi Lancer Evo6 ab. Die Gründe sind bekannt, zur Rallye Grünhain zierte dann ein Benzinkanister das Heck des 280 PS-starken Boliden mit der Aufschrift: „Ich bin ein Schw..n, ich hau zur Halbzeit Rennsprit rein." Und der Teufel saß mit im Kofferraum, denn am Start von WP3 von Schönfeld nach Neundorf war ausgerechnet die Schraubverbindung einer Benzinleitung defekt, das vorzeitige Aus. Noch schlimmer kam es zur Rallye Zwickauer Land, gut 500 Meter nach dem Start der ersten Prüfung streikte der EVO ,man vermutete schlimmeres und rollte aus. Letztendlich war es „nur" ein defektes Kabel zur Zündspule. Der Saisonabschluss sollte kaum besser werden, erstmals nahm Maik Förster, diesmal mit Tino Krajewski auf dem heißen Sitz den Rallyesprint EU im hessischen Storndorf unter die Räder. Am Vormittag der zweiten Etappe quittierten die Differenziale ihren Dienst. Die mehrfache Durchfahrt im Stehrodrom überforderte die Technik und man konnte die letzte Rallye des Jahres auch nicht beenden.
In diesem Jahr will sich das Yellow-Race Team mehr um die Nachwuchsförderung kümmern. Ron Schuhmann, der Halbbruder von Maik Förster glänzte mit beeindruckenden Ergebnissen und das wollen Maik Förster & Simon-Peter Fröhlich mit unterstützen. „Wenn Ron wieder so gute Ergebnisse einfährt, was wir denken, dann bekommt er auch die Chance sich mit dem Evo zu beweisen," berichtet S.-P. Fröhlich.
Über die eigene Saisonplanung gibt es beim „Yellow-Race" Team nicht allzu viel zu sagen. Nächste Woche steht der Heimauftakt im Erzgebirge an und dann folgt die Sachsen-Rallye rund um Zwickau. „Außerdem werden wir erneut zur Rallye Sachsenring Junior in Werdau starten, dort haben wir noch eine Rechnung offen" erklärt Fröhlich den Saisonverlauf 2011.